AKTUELLE BERICHTE

Gelebte Kooperation

Handwerkskammer zu Leipzig und Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig setzen Akzente zu Existenzgründung und Nachfolgesicherung

Die am 30. September 2017 geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der Handwerkskammer zu Leipzig und der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig wird nun mit Leben erfüllt.

Zwei Tage lang beschäftigen sich Studierende studienrichtungsübergreifend mit dem Thema Unternehmertum, Nachfolgesicherung und Existenzgründung. „Uns ist wichtig, unsere Studierenden für Unternehmertum, für die Übernahme von Verantwortung als Selbständiger, für die Gestaltungsmöglichkeiten einer eigenen selbständigen beruflichen Laufbahn zu sensibilisieren. Dafür haben wir mit der Handwerkskammer zu Leipzig einen sehr engagierten und verlässlichen Partner gefunden. “, so Prof. Dr. Bettina Lange (Studiengangleiterin Vermögensmanagement).

Am ersten Tag werden Hintergründe zu Gewerbeanmeldung, Existenzgründung, Rechtsform und Gründungskonzeption an konkreten Beispielen durch Berater der der Handwerkskammer zu Leipzig vorgestellt. Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der Praxis im Bildungs- und Technologiezentrum Borsdorf. Karrierewege und –möglichkeiten im Handwerk werden präsentiert und für die Studierenden zur Diskussion gestellt. Und die Studierenden werden ganz ohne Laptop und Handy handwerklich tätig.

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Allgemeine Themen
Frau Professorin und Herr Professor

Titelverleihung an der Berufsakademie Sachsen – 41 Professoren erhalten den Titel des Professors

Seit dem 01. August 2017 sind die sieben Staatlichen Studienakademien unter dem Dach der Berufsakademie Sachsen vereint. In Umsetzung der Gesetzesnovelle erhalten heute, 20. Oktober 2017, 41 hauptberufliche Dozentinnen und Dozenten den Titel Professorin bzw. Professor.

„Wir freuen uns, dass mit der Gesetzesnovelle auch eine formale Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit der Dozentinnen und Dozenten an der Berufsakademie Sachsen erfolgt. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Attraktivität der Berufsakademie als Arbeitgeber. Die Titelverleihung stellt zugleich einen ideellen Anreiz beim Ausbau von Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer dar. Für ihre berufliche Zukunft wünsche ich unseren Professoren weiterhin Freude an Wissenschaft und Bildung unserer dual Studierenden und gratuliere herzlich zur heutigen Titelverleihung.“, so Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Hänsel, Präsident der Berufsakademie Sachsen.

Die Titelverleihung fand in einem Festakt am Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Dresden unter Anwesenheit von Herrn Staatssekretär Uwe Gaul statt, der auch die Festrede hielt.

„Qualität und Ruf der Berufsakademie Sachsen stehen und fallen mit der Lehre. Das System des dualen Studiums, die Verbindung von Theorie und Praxis, die kleinen Seminargruppen und die daraus resultierende gute persönliche Betreuung der Studierenden haben sich bewährt. Die Leistungsfähigkeit der Studierenden und Absolventen wird allgemein gelobt, als Fachkräfte in der Praxis sind sie hoch geschätzt. Es ist uns nicht nur wichtig hochqualifizierte Professoren für die Berufsakademie Sachsen zu gewinnen, sondern auch die Bedingungen so zu gestalten, dass wir sie hier halten können. Mit dem neuen Gesetz der Berufsakademie Sachsen wird die Möglichkeit eröffnet, transferorientierte Forschungsprojekte durchzuführen und Drittmittel einzuwerben. Um diese neue Möglichkeit zu fördern stellt das SMWK für 2018 50.000 € zur Verfügung.“, so Staatssekretär Uwe Gaul (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst).

Dual genial – dies bedeutet am Beispiel der Berufsakademie Sachsen die Förderung von Wissenschaft und Studium für den Fach- und Führungskräfte-nachwuchs, vor allem für den mitteldeutschen Raum, in einer engen Verbindung von fundierten theoretischen Kenntnissen mit einer Vielzahl von praktischen Erfahrungen - als Leitgedanke des dualen Studiums an der Berufsakademie Sachsen.

In Leipzig erhielten den Titel Frau Prof. Dr. Schatte, Frau Prof. Dr. Stuhr, Herr Prof. Dr. Walther und Herr Prof. Dr. Thöne. Herzlichen Glückwunsch.

    
Foto links: Torsten Stein

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Allgemeine Themen
Forschung Berufsakademie Sachsen

Forschung an der Berufsakademie Sachsen – Unterstützung durch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Mit insgesamt 50.000 Euro fördert Sachsens Wissenschaftsministerium ab 2018 erstmals Forschungsprojekte an der Berufsakademie Sachsen.
„Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Initiativen und Projekte zur anwendungsorientierten Forschung, z.B. studentischer Projekte mit Praxispartnern, auszubauen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt, um eine weitere Anregung des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen umzusetzen. Die enge Verbindung zwischen der Theorie und dem Bedarf unserer Praxispartner zeichnet das Duale Studium und damit die konkreten, anwendungsbezogenen Lösungen aus, die unsere Studierenden entwickeln.“, so Prof. Dr.-Ing. habil. Andreas Hänsel (Präsident der Berufsakademie Sachsen).

Durch die Bachelorarbeiten der Studierenden findet bereits jetzt Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen statt. Die jüngste Novelle zum Berufsakademiegesetz ermögliche der Berufsakademie, anwendungsnahe Forschung zu betreiben, so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange in einer Pressemitteilung. Sie ergänzt: „Die Studierenden an der BA erhalten durch die Beteiligung an solchen Projekten wichtige Einblicke in praxisrelevante Forschung, die ihnen später in den Unternehmen sehr nützen können. […] Die jüngste Novelle zum Berufsakademiegesetz ermögliche der Berufsakademie Sachsen, anwendungsnahe Forschung zu betreiben, so die Ministerin weiter.

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Allgemeine Themen
Kooperationsvertrag unterzeichnet

Die Handwerkskammer zu Leipzig und die Berufsakademie Leipzig heben ihre  Zusammenarbeit auf eine neue Stufe.
Am Samstag, dem 30. September 2017, wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Handwerkskammer zu Leipzig und der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig, durch den Hauptgeschäftsführer, Herrn Volker Lux, sowie die stellvertretende Präsidentin der Berufsakademie Sachsen, Frau Prof. Dr. habil. Kerry-U. Brauer unterzeichnet.

Ziele der Vereinbarung sind die die Intensivierung des Technologie- und Wissenstransfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft oder die Einbindung des Wirtschaftsbereichs Handwerk in die Lehre sowie die Durchführung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen unter dem Motto „Handwerk trifft Wissenschaft“.

„Ich freue mich, dass wir die bereits bestehenden guten Beziehungen mit der Handwerkskammer zu Leipzig nun offiziell mit einem Kooperationsvertrag verstetigen. Die Kooperation bietet die Möglichkeit das abwechslungsreiche Studienangebot für die Studierenden weiter anzureichern, z.B. mit der bereits für November 2017 und Januar 2018 geplanten Vortragsreihe zur Förderung des Unternehmertums in kleinen und mittelständischen Unternehmen.“, so Frau Prof. Kerry-U. Brauer.

„Kleine Unternehmen können die Ressourcen der Wissenschaft auf diese Weise nutzen. Frisches Wissen gelangt in den Betrieb und sie können ihre Führungskräfte und potenziellen Nachfolger finden“, erläutert Hauptgeschäftsführer Volker Lux.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung fand im Rahmen der Meisterfeier der Handwerkskammer zu Leipzig am 30. September 2017, 10.15 Uhr, im Gewandhaus zu Leipzig, Nikisch-Zimmer, statt.

links: Frau Prof. Dr. habil. Kerry-U. Brauer, rechts: Herr Volker Lux

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Allgemeine Themen
Zu Besuch in Griechenland

Am 6. Oktober 2017 hatten wird die Gelegenheit die Berufsakademie Sachsen sowie die staatliche Studienakademie Leipzig in deutschen Schule in Thessaloniki vorzustellen.
Nach der Begrüßung durch die Direktorin der deutschen Schule Frau König und den deutschen Generalkonsul Herrn Stechel, verfolgten fast 250 Schüler und 60 Eltern die Präsentationen von Herrn Dr. Thöne. Eine Interessierte Fragerunden, u.a. mit Vertretern aus der Wirtschaft und dem Niederlassungsleiter der deutschen Außenhandelskammer  Thessaloniki rundeten die Veranstaltungen ab.

Unserer besonderer Dank gilt Frau Manolopoulou vom Städtepartnerschaftsverein  Leipzig-Thessaloniki e. V., die zusammen mit der Direktorin die Veranstaltungen perfekt organisierten.

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Junge Ingenieure - 3. Jahrgang

Bereits zum dritten Mal wurden technikinteressierte Schüler am 08. September 2017, 14.00 Uhr, in die Junior-Ingenieur-Akademie der Max-Klinger-Schule Leipzig aufgenommen. Die Schülerinnen und Schüler der Max-Klinger-Schule konnten sich um die Teilnahme an der JIA bewerben. 

Die Feierstunde fand auch in diesem Jahr an der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig, Schönauer Straße 113a, 04207 Leipzig, statt mit Vertretern aus Politik, der Stadt Leipzig sowie der sächsischen Bildungsagentur, Praxispartnern und Eltern. Die Staatliche Studienakademie Leipzig freut sich als Wissenschaftspartner ausgewählt worden zu sein und mit ihrer  Erfahrung in dualen Studiengängen nun direkt den Schülernachwuchs zu fördern. Regelmäßig kommen die Teilnehmer der Junior-Ingenieur-Akademie zu Experimenten, Workshops und Erprobungen an die Studienakademie.

„Die Stärkung des MINT-Bereiches ist eine große Aufgabe, wozu wir durch die intensive Unterstützung der Junior-Ingenieur-Akademie ein Stück beitragen möchten. Ich freue mich sehr, dass unsere gut ausgestatteten Labore für unsere Studierenden darüber hinaus auch durch Schüler der Max-Klinger-Schule bereits frühzeitig genutzt werden. Die Schüler können praktisch erfahren, was Aufgaben eines Ingenieurs sind. Mit der Max-Klinger-Schule Leipzig arbeiten wir auch in weiteren Projekten sehr gut und eng zusammen.“, so Frau Prof. Dr. habil. Kerry-U. Brauer, Direktorin der Staatlichen Studienakademie Leipzig.

Die Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) an der Leipziger Max-Klinger-Schule ist ein Wahlpflichtfach in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftspartner Staatliche Studienakademie Leipzig und regionalen Wirtschaftspartnern. Sie wird finanziell und ideell gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern und ihre Interessen und Fähigkeiten in diesen Bereichen frühzeitig zu fördern. Sie lernen in 4 Semestern die Themengebiete Kommunikation, Automatisierung, 3D-Technologien und Robotertechnik kennen und verwirklichen eigene Projekte.

 

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