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Qualitätsmanagement

© Franz Pfluegl - Fotolia.com

Erhöhter Wettbewerb um besonders geeignete Studienbewerber, zunehmende Forderungen nach Transparenz und Profilierung für Akteure, Auftraggeber und Abnehmer akademischer Bildung und knapper werdende finanzielle Mittel in öffentlichen Kassen haben in den vergangenen Jahren zu einem neuen Verständnis und Bewusstsein von bzw. für Qualität in Studium und Lehre geführt. Vor allem aber spielt der Bologna-Prozess bei der Entscheidung von Hochschulen und Berufsakademien, Qualität von Studium und Lehre explizit anhand vordefinierter europäischer und nationaler Standards nachzuweisen, bewerten zu lassen bzw. zu bewerten eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Qualität wird nicht mehr als etwas gesehen, dass Lehre und Forschung per se eigen ist, sondern das es zu prüfen, zu sichern und weiter zu entwickeln gilt. Die bisher vordergründig praktizierte staatliche ex-ante-Kontrolle (vorbeugende Maßnahmen) in Form von Haushaltsvorgaben, Genehmigungen von Prüfungsordnungen etc. reicht nicht aus, um Qualität zu sichern, da hierbei rückwirkend Qualitätsverbesserungen nicht möglich sind. Die bisher wenigen, vereinzelt durchgeführten ex-post-Maßnahmen zur Qualitätssicherung von Studium und Lehre (z.B. Lehrberichte) werden und wurden nunmehr von vielen Hochschulen und Berufsakademien in Deutschland durch ein systematisches Qualitätsmanagement (QM) gebündelt und erweitert.

Seit 2009 werden regelmäßige interne Evaluierungen durchgeführt:

  • semesterweise Modulevaluierungen zur Qualität in Studium und Lehre (fortlaufend)
  • Studierendenevaluierungen 1. Studienjahr
  • Studierendenevaluierungen 3. Studienjahr
  • Dozentenbefragungen
  • Absolventenbefragungen
  • Praxispartnerbefragung
  • Workloadevaluierung in ausgewählten Studiengängen 

Mit Beginn des neuen Evaluierungszeitraumes im März 2014 wurden Studierendenbefragungen zu struktuellen Bedingungen in Studium und Lehre sowie Befragungen zur Qualität der Lehre der Dozentinnen und Dozenten sowie Workloadeinschätzungen ein mal jährlich in jeder Matrikeldurchgeführt. Ebenso finden seither Praxispartner-und Dozentenbefragungen einmal jährlich statt. Absolventenbefragungen erfolgen in größeren Zeitabständen.

In die Überarbeitung und Weiterentwicklung wurden neue Fragebögen, Auswertungsinstrumente und Maßnahmebögen integriert.

Hintergrund für die Weiterentwicklung sind u.a. die aktuelle Weiterentwicklung der Qualitätsziele der Staatlichen Studienakademie und entsprechende Anpassungen in den Fragebögen und die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems im Sinne der Effizienz und Wirksamkeit des zugrundeliegenden PDCA-Zyklus.

Integratives Qualitätsmanagementsystem der BA Sachsen

Die Berufsakademie Sachsen hat in ihrer Entwicklungskonzeption 2007/2008 formuliert: 

Wir wollen…: Die Qualität unserer Leistungen und Studienprozesse ständig auf höchstem Niveau gemäß den aktuellen Entwicklungen der Wissenschaftsdisziplinen sowie den Erfordernissen der Praxis gestalten und unter Einbindung aller Partner des dualen Studiums systematisch evaluieren und sichern.“

Nicht nur die hochschulkonformen Zugangsvoraussetzungen und zusätzliche Zulassungsbedingungen, die Auswahl und Eignung der Praxispartner (Partnerunternehmen), die Einstellungsvoraussetzungen für die Dozenten, das Mitspracherecht der Studierenden und Praxispartner durch paritätisch besetzte Gremien sichern bereits vorbeugend die Qualität des Studiums und der Lehre an der BA Sachsen.

Die Leistungsfähigkeit der Berufsakademie Sachsen wurde durch die erfolgreichen absolvierten Akkreditierungen ihrer Studiengänge nachgewiesen, bei denen die gleichen Maßstäbe wie die (Fach)Hochschulen und Universtäten angelegt worden sind. Die Bachelor-Studiengänge der Staatlichen Studienakademie Leipzig sind alle erfolgreich akkreditiert.

Darüber hinaus stellte sich die Berufsakademie Sachsen auch externen Evaluierungen, u.a.: Wissenschaftsrat (1997), SWOT-Analyse, TU Dresden (2008).

Die externen Begutachtungen werden ergänzt durch etablierte interne Instrumente wie Lehrveranstaltungsevaluationen sowie Hospitationen, routinemäßig stattfindende Semester- und Prüfungsanalysen, Gesprächsrunden, d.h.  Dienstberatungen, Dozenten- und Lehrkonferenzen, Praxispartnerkonferenzen usw. Die niedrigen Betreuungsrelationen ermöglichen darüber hinaus eine individuelle Beratung und Betreuung und tragen weiter zur Qualität des Studiums an der Berufsakademie bei.

Im ersten Quartal des Jahres 2009 hat die Direktorenkonferenz (DiKo) der Berufsakademie Sachsen den Beschluss zur Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung eines integrativen Qualitätsmanagement an der BA Sachsen gefasst und definierte und fixierte in der Folge übergreifende Grundsätze für Studium und Lehre. Folglich wurden die Ziele, Zuständigkeiten und Verfahren sowie Instrumente für die Durchführung und den Datenschutz der Evaluierungen in Studium und Lehre im vereinbarten Qualitätskreislauf in standort- und studiengangsbezogenen Evaluierungsordnungen (Eval-O) transparent gemacht und verbindlich geregelt.

Ziel ist es, durch Transarenz und Rechenschaftslegung, Vertrauen in die Qualitätsfähigkeit der Berufsakademie Sachsen zu schaffen. 

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (FH) Matthias Bach

Laboringenieur

Standort Leipzig

Telefon +49 341 42743-220
Fax +49 341 42743-331
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 213

Ansprechpartner

Prof. Dr. Nicole Schatte

Dozentin

Standort Leipzig

Telefon +49 341 42743-403
Fax +49 341 42743-331
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 406 c
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