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Aktuelles

Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse / angewandte Forschung

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Standort Leipzig führen Projekte der Kooperativen Forschung sowie Auftragsforschung durch. Aus fachlicher Sicht konzentrieren sich die Aktivitäten auf die folgenden

Forschungsinteressen

Methodik und Anwendungen der Immobilienmarktbeobachtung

Prof. Dr. Kerry-U. Brauer, Prof. Dr. Bettina Lange, Prof. Dr. Ralf Guckel

Die Beobachtung von Immobilienmärkten stellt aufgrund ihrer Intransparenz und Heterogenität eine Herausforderung dar. Alle wissenschaftlich relevanten methodischen Ansätze zur Aufstellung von bspw. Preisstatistiken beruhen auf der Auswertung großer Bestände von Markt- und Lagedaten mit Hilfe von KI-Methoden.
Das methodische Forschungsinteresse richtet sich sowohl auf die Adaption bekannter Verfahren als auch die Implementation und Analyse eigener Lösungsansätze. Bei den Anwendungen stehen kleinräumige Analysen sowie Stadt-Umland-Land-Vergleiche im Vordergrund.

Beispiel: Marktbericht der PISA Immobilienmanagement GmbH & Co. KG:

https://pisa-immobilien.de/de/unternehmen/aktuelles/marktbericht/

Homogen polarisierte Dielektrika

Prof. Dr. Ralf Guckel

Wird ein dielektrischer Körper einem elektrostatischen Feld ausgesetzt, dann entsteht ein elektrostatisches Gesamtfeld. Dieses Gesamtfeld unterscheidet sich vom angewandten Feld aufgrund von Polarisationsladungen längs der Berandung des Dielektrikums. Gegenstand des Forschungsthemas ist die folgende Frage: Welche Gestalt kann ein dielektrischer Körper annehmen, wenn das angewandte Feld und das Gesamtfeld in seinem Inneren fest vorgeschrieben werden? Der innovative Ansatz besteht darin, das Problem als Hindernisproblem für das Gravitationspotential des unbekannten Dielektrikums aufzufassen, wobei die Gestalt des Dielektrikums als Kontaktmenge der Lösung in Erscheinung tritt. Das Projekt verfolgt drei Ziele: a) Ausleuchtung des Lösungsraumes durch Implementation eines geeigneten numerischen Algorithmus für das skizzierte Hindernisproblem, b) Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Lösung und den elektrostatischen Feldern sowie den Materialeigenschaften, c) Suche nach sinnvollen Verallgemeinerungen und technologischen Anwendungsmöglichkeiten.

Inferenzstatistische Interpretation von Konzentrationsmaßen

Prof. Dr. Ralf Guckel

Die Beurteilung von Disparitäten erfolgt in der Ökonomie anhand von statistischen Konzentrationsmaßen. Die Vorschriften sowohl des EU- als auch des US-Kartellrechts verwenden bspw. den Herfindahl-Hirschman-Index (HHI, Summe der quadrierten Marktanteile), um unerwünschte Marktkonzentrationen zu identifizieren. Die Verwendung des HHI in diesem Kontext wurde bereits von verschiedenen Autoren kritisiert. Vergleichbare Probleme ergeben sich auch bei anderen Konzentrationsmaßen, wie zum Beispiel Konzentrationsraten oder dem Gini-Index.  Eine inferenzstatistische Interpretation solcher Konzentrationsmaße erfordert die Herleitung von (asymptotischen) Verteilungseigenschaften mit Hilfe von a) Grenzwertsätzen, b) Simulationen, c) Tail Bounds.

Jahresabschlussanalyse von Unternehmen

Prof. Dr. Constanze Stuhr

Die europäischen Bestrebungen zur Harmonisierung der Rechnungslegung haben zu Veränderungen in der deutschen Rechnungswesenlandschaft geführt. In Konkurrenz zu den HGB-Rechnungslegungsregeln sind die International Financial Reporting Standards (IFRS) getreten. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Herausforderungen, die sich dadurch für die Beurteilung von Unternehmen mithilfe von externem Datenmaterial ergeben. Außerdem soll eruiert werden, welchem Rechnungslegungssystem aus Sicht eines externen Analysten der Vorzug zu geben wäre.

Standortmarketing

Susanne Schulze

Messen/ Messemanagement/ Veranstaltungsmanagement

Susanne Schulze

Ermüdung von Konstruktionswerkstoffen

Prof. Dr. Ingo Walther

Die Ermüdung (hier: Festigkeitsverlust infolge zyklischer Belastungen) ist die häufigste Form der Schädigung von Konstruktionswerkstoffen. Bestehende Modelle weisen aber beim Vergleich zwischen Experiment und Vorhersage teilweise sehr große Differenzen auf. Das ist insbesondere im Fall von Blockprogrammen der Fall.

Analyse kleiner Stichproben

Prof. Dr. Ingo Walther

Die Analyse experimentell gewonnener Daten ist in der Technik oft problematisch. Einerseits ist der Stichprobenumfang aus ökonomischen Gründen oft sehr klein. Andererseits treten zensorisierte Daten (Intervalldaten, Versuchsabbrüche u. ä.) auf. In Abhängigkeit von den gewählten Analysemethoden werden in solchen Fällen häufig stark voneinander abweichende Verteilungsparameter ermittelt. Für technische Anwendungen ist hierbei insbesondere die WEIBULL-Verteilung von Interesse.

Erreichbarkeit von Krankenhäusern und Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen

Prof. Dr. Harald Englisch, Prof. Dr. Ingolf Brunner

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